Ewelina und Jacek hatten uns eingeladen, wenn wir in Katowice vorbeikommen sie zu besuchen. Da das auf unserem Weg lag haben wir uns kurz vorher gemeldet und wurden direkt eigeladen, auch über Nacht in ihrer Wohnung zu bleiben. Sie holten uns am Stadtrand ab uns lotsten uns erst einmal zu ihrem Wohnblock. Wir durften die polnische Gastfreundschaft in Reinform kennen lernen. Jacek hat uns ein typisch polnisches Gericht gekocht, die beiden haben uns ein historisches Arbeiterviertel und die Innenstadt gezeigt und immer wieder betont, dass es doch eigentlich garnicht sehenswert ist. Katowice liegt in einer Art Ruhrgebiet Polens, geprägt von Kohlebergwerken und Industrie.
Aber eben auch mit alten Häusern, die von den Ursprüngen der Industrialisierung erzählen. Wir erzählen uns noch bis in die Nacht von unseren Reisen und diskutieren über die Europäische Union. Am nächsten Morgen bekommen wir noch Käsekuchen, selbst gemachten Wein, polnische Würste, Mais, Pflaumen und Bier als Reiseproviant.
An dieser Stelle nochmals Dziekuje, Ewelina und Jacek! Nach einer herzlichen Verabschiedung fahren wir wieder Richtung Westen.
Eine Nacht verbringen wir noch in Oettern bei Weimar und schauen uns natürlich die Stadt noch am nächsten Morgen an. Dann geht es aber auf die Autobahn Richtung Zuhause. Um sechs Uhr kommen wir in Hattingen an und werden von unserer Hausgemeinschaft mit einem Grillen im Garten empfangen.
Die Reise war aufregend und sehr schön. Auch wenn wir nicht durch die Ukraine gefahren sind und eigentlich in Rumänien noch die Bukowina besuchen wollten hat uns absolut gefallen. Vor allem Rumänien und Polen wollen wir wieder besuchen.






