Mittlerweile sind wir in Ungarn angekommen. In Prag haben wir einen ganzen Tag verbracht und sind dann am naechsten morgen aufgebrochen. Nach Brno und dann auf einem wunderschoenen Landweg durch Oesterreich. An Wien und Brastilsava vorbei Richtung Budapest. Es ist erstaunlich, wie laendlich es nur wenige Kilometer von solch grossen Hauptstaedten ist.
Urspruenglich wollten wir bis Budapest fahren, aber nach Dresden und Prag haben wir erstmal genug von Grossstaetten. Wir fahren am Neusiedler See vorbei, ein Weltkulturerbe zwischen Ungarn un Oesterreich. Wir bleiben auf der Oesterreichischen Seite, finden einen Campingplatz und bauen unser Reisemobil auf. Die oesterreichische Sprache ist einfach lustig zu hoeren, bisher kannte ich sie nur aus dem Kabarett. Es reicht fuer uns, um Kaiserschmarren und Wiener Schnitzel zu bestellen.
Am Freitag brechen wir dann auf nach Ungarn. In den Doerfern am See gibt es zwar ein paar kleinere Grenzuebergaenge, die aber nur zu Fuss zu ueberqueren sind. Nach einigen Suchen kommen wir aber doch rueber. Dann fahren wir wieder stundenlang ueber Landstrassen, die durch viele Doerfer fuehen. Es ist nicht so sortiert-schnuckelig wie in Oesterreich, eher einfach und unrenoviert. Wir orientieren uns an der Donau und fahren parallel zur Grenze Ungarn – Solwakei. Durch Zufall kommen wir durch die kleine Stadt Eszdergom die uns auf den ersten Blick gut gefaellt. Wir finden einen Campingplatz und bleiben. Ein netter Ort. Auf dem Platz sind viele Ungarn, Oesterreicher aber auch Niederlaender. Ein Ungar, der gut Deutsch spricht gibt uns ein paar Tipps fuer die Weiterfahrt.
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