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Über hundert Motorradfernreisende treffen sich in der Nähe von Heidelberg zum Horizons-Unlimited Meeting. Wir waren am Wochenede Ende Oktober mit dabei um Infos und Motivation für unsere Brasilienreise mitzunehmen. (mehr…)
Demnächst berichte ich an dieser Stelle über die Vorbereitung unserer Reise durch Brasilien.
Wir wollen uns den Auftritt der Capoeira Gruppe „Arte Negra“ in Bensberg nicht entgehen lassen und haben noch einen Zwischenstopp bei meinen Eltern eingelegt.
Nach Ljubljana sind wir noch in einen Nationalpark in Slowenien gefahren, haben dort übernachtet und sind am Donnerstag losgefahren Richtung Heimat. Eine Nacht verbringen wir noch am Chiemsee und Freitag erreichen wir endlich Bensberg. Und seid Samstag sind wir wieder richtig zuhause angekommen.
Wir waren in Guča und haben das verrueckte Balkan Brass Festival miterlebt. Es ist eine Mischung aus Rock am Ring und Oktoberfest. Ueberall in der Stadt sind sind die Bands unterwegs und belagern unschuldige Gaeste in Restauranttischen oder marschieren quer ueber den Campingplatz. Es wird gesoffen und zwischen Getraenken und Souveniers gibt es auch eine Menge serbisch – nationalistische Devotionalien. Die Sonne brennt und die Laune ist gut. Wir kommen am Freitagabend an und erleben den musikalischen Hoehepunkt: Das Konzert des Boban Markovic Orkestars im Stadion in Guca. Es ist der Wahnsinn. Die Leute feiern eine riesige Party.
Nach zwei Tagen koennen wir keine Trompeten mehr hoeren und fahren nach Belgrad. Mein Eindruck: Eine Grossstadt wie Koeln oder Dortmund – eine Mischung aus Gruenderzeitfassaden und Betonkloetze. Die breiten 60er Jahre Prachtstrassen mit Hochhaeudern aus Titos Zeiten sind noch ein sprezielles Merkmal.

Am Montag fahren wir durch einen Nationalpark und wir haben noch ein serbisch – orthodoxes Kloster besucht. Ein ruhiger, spiritueller Ort. Ein Moench hat uns noch einen Segen fuer den Rueckweg mitgegeben.

Mittlerweile sind wir wieder auf dem Weg nach Westen, zur Zeit in Lubljana, Slowenien.
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Ursprünglich hochgeladen von c.gnypek
In Bosnien regnet es zum ersten mal, seid Sonja da ist. Wir sind jetzt in Sarajevo und waren gestern durch Zufall bei einer kleine Roma – Party. In einem Club, halb Wohnzimmer, halb Kneipe spielte eine kleine Kapelle Roma- musik, laut und dramatisch. Wir hoerten eine Weile zu und wurden vom Gitarristen hereingebeten. Eine kleine Gesellschaft sass zusammen und sie schmetterten dramatische Lieder zu Gitarre und Akkordeon. Eine duetschprachige Dame erklaerte uns „Wir kommen einfach so zusammen, und wenn die Stimmung gut ist feiern wir.“ Und wir feierten mit.

Letzte Woche sind wir nach Bosnien eingereist und haben einen schattigen Campingplatz in Blagaj gefunden. In dieser kleinen vom Krieg gezeichneten Stadt gibt es ein Derwish – Kloster, das haben wir uns angesehen. dafuer musste sich Sonja allerdings verhuellen. Ich musste lediglich meine Schuhe ausziehen.
Von Blagaj ist es nur ein kurzer Weg nach Mostar. Diesmal haben wir uns Zeit gelassen und die Stadt genauer angesehen. Vor allem die wirklich orientalische Altstadt und die Bruecke.
Auf dem Platz haben wir auch ein junges deutsches Paar aus Berlin getroffen, die von Sarajevo schwaermten. Also nehmen wir uns ein wenig mehr Zeit und bleiben fuer zwei Naechte. Das ist auch noetig, denn es regnet und das Zelt muss wieder trocknen. Hier campieren wir im Garten einer kleinen Herberge, fuenf Minuten von der City entfernt – auch ein Tipp von von den berliner Backpackern aus Blagaj.

Diese Stadt ist wirklich faszinierend, orientalisch und westeuropaeisch zugleich. Und zu den GEbetsszeiten hoeren wir gleich mindestens 5 Muezzins aus den vielen Moscheen der Stadt.





