Gespeichert unter: Balkan 09

14 Tage war ich erst mal mit einer Jugendgruppe in Klenovica, einem Kuestendorf hinter der Insel Krk. Zwischendurch haben mich Henning und Pascal besucht, die auf ihren 50er Simsons auf ihrem Weg downtogreece.de sind.

Seit Dienstag habe ich frei und bin erstmal Richtung Inland gefahren. In der Naehe des Nationalparks Plitvice habe ich gestern hauptsaechlich gechillt und ein wenig die Gegend erkundet. Dabei ist mir ein huegeliges Feld aufgefallen das mit “Time Out – free Camping” ausgeschildert ist. Da steht eine kleine Huette, die als Getraenkebar fungiert, ein paar Baumstaemme als Sitzgelegenheiten und zwei Dixi – Klos. Ich treffe den Besitzer, der gerade eine Buehne aufbaut: “Yes it’s free camping and we make Parties here. At Friday threre is a Rock’n Roll – Party, with a live-band from Zadar. You want to see it?” Das schaue ich mir an, ich bin sehr gespannt.

Heute fahre ich erst mal nach Zagreb. Nach soviel Natur ist auch mal etwas Grosstadt dran.
Zwischendurch werde ich wieder veruchen auf Twitter zu berichten:
Gespeichert unter: Alles, Balkan 09 | Schlagworte: Aprilia Pegaso, Balkan, Bonien, Guca, Kroatien, Serbien
Im Sommer fahre ich erst dienstlich mit dem Mopped nach Kroatien. Nach Feierabend, Ende Juli kommt Sonja nach und wir erkunden den Balkan. Durch Kroatien, Bosnien und Serbien werden wir fahren. Speziell das Brass Festival in Guca wollen wir besuchen.
Was ich erstmals ausprobiere: Nachrichten von unterwegs werde ich per Mobiltelefon twittern. Auf dem Laufenden bleibt ihr hier:
http://twitter.com/claudiosreise
Sizilien im Frühling. In 4 Tagen sind wir den Stiefel auf dem Motorrad runtergefahren: Zuhause – Bodensee – durch die Alpen – Modena – Paestum (bei Salerno) – Sizilien. Dort treffen wir Kathrin und Marco, die mit ihren Kindern Marcos sizilianischen Vater Melo in Catania besuchen. Zusammen mit der Familie fahren wir für ein paar Tage an die Südküste, Mazamemi bei Paccino. Sizilien ist klasse, die Sizilianer sehr familiär, der Verkehr verrückt und das Beste sind die Süsspeisen: Canoli! Den Rückweg kürzen wir mit der Fähre Palermo – Genua ab, den Rest fahren wir wieder auf zwei Rädern.
Wir haben uns vom Berlingo – Wohnmobil verabschiedet. Er durfte nicht mehr in die Umweltzonen fahren, nun wird er wohl ins Ausland weiterverkauft. Wieder in den wilden Osten? Schafft er es diesmal bis in di Ukraine? Oder nach Afrika?
Wir wünschen gute Reise!
Ewelina und Jacek hatten uns eingeladen, wenn wir in Katowice vorbeikommen sie zu besuchen. Da das auf unserem Weg lag haben wir uns kurz vorher gemeldet und wurden direkt eigeladen, auch über Nacht in ihrer Wohnung zu bleiben. Sie holten uns am Stadtrand ab uns lotsten uns erst einmal zu ihrem Wohnblock. Wir durften die polnische Gastfreundschaft in Reinform kennen lernen. Jacek hat uns ein typisch polnisches Gericht gekocht, die beiden haben uns ein historisches Arbeiterviertel und die Innenstadt gezeigt und immer wieder betont, dass es doch eigentlich garnicht sehenswert ist. Katowice liegt in einer Art Ruhrgebiet Polens, geprägt von Kohlebergwerken und Industrie.
Aber eben auch mit alten Häusern, die von den Ursprüngen der Industrialisierung erzählen. Wir erzählen uns noch bis in die Nacht von unseren Reisen und diskutieren über die Europäische Union. Am nächsten Morgen bekommen wir noch Käsekuchen, selbst gemachten Wein, polnische Würste, Mais, Pflaumen und Bier als Reiseproviant.
An dieser Stelle nochmals Dziekuje, Ewelina und Jacek! Nach einer herzlichen Verabschiedung fahren wir wieder Richtung Westen.
Eine Nacht verbringen wir noch in Oettern bei Weimar und schauen uns natürlich die Stadt noch am nächsten Morgen an. Dann geht es aber auf die Autobahn Richtung Zuhause. Um sechs Uhr kommen wir in Hattingen an und werden von unserer Hausgemeinschaft mit einem Grillen im Garten empfangen.
Die Reise war aufregend und sehr schön. Auch wenn wir nicht durch die Ukraine gefahren sind und eigentlich in Rumänien noch die Bukowina besuchen wollten hat uns absolut gefallen. Vor allem Rumänien und Polen wollen wir wieder besuchen.







